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Blick auf das Gegenüber

Ev. Dekanat erinnert mit Beckmann-Gemälde
an die zerstörte Synagoge  

05. November 2019

Dominikanerkloster - ab 19:00 Uhr
Kurt-Schumacher-Straße 23, Frankfurt/M.


Bis zum 9. November 1938 war die Synagoge am Börneplatz die Hauptsynagoge Frankfurts. Eine Reproduktion des Bildes, das Max Beckmann 1919 von dem Gotteshaus malte, soll ab dem 5. November 2019, im Dominikanerkloster, dem Sitz des Evangelischen Stadtdekanats Frankfurt und Offenbach, hängen. Dessen Adresse lautet Kurt-Schumacher-Straße 23, de facto ist es unmittelbar am Börneplatz gelegen.

Stadtdekan Achim Knecht passiert zukünftig beim Gang in sein Büro im Flur das Bild. Er findet: „Ein Bild, das an diesem Platz Teil der Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach werden soll.“ Knecht wird die Gäste am 5. November, 19 Uhr, begrüßen. Anschließend ordnet Iris Schmeisser, Leiterin der Provenienzforschung am Städel Max Beckmann und die „Synagoge in Frankfurt am Main“ ein. Über das Werk und den Künstler aus christlich-jüdischer Sicht spricht der Pfarrer für Stadtkirchenarbeit am Museumsufer David Schnell. Warum das Gemälde Erinnerung und Verpflichtung nach sich zieht, erläutert Susanna Faust Kallenberg, Pfarrerin für Interreligiösen Dialog beim Evangelischen Stadtdekanat, zudem wird es eine Erläuterung des Bildes und seiner Bedeutung aus jüdischer Sicht geben.

Für das musikalische Begleitprogramm sind Frank Hoffmann am Klavier, Gunter Volz, Fagott und Hans-Günther Heimbrock, Klarinette verantwortlich.