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Gesellschaft CJZ Frankfurt e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt e.V.
c/o Ev. Dekanat
Kurt-Schuhmacher-Str. 23
60311 Frankfurt

Fon 0179 / 59 21 157
Fax 069 / 90 47 79 35

E-Mail info@gcjz-frankfurt.de
Homepage www.gcjz-frankfurt.de

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt am Main e.V.

Statt Gedenkgang filmisches Erinnern an die Reichspogromnacht

Gemeinsame christlich-jüdische Initiative
https://youtu.be/MJdmwN0fY_4
Start:  Sonntag  8. November 15:15 Uhr

Angesichts der Corona-Schutzmaßnahmen verzichten wir auf den gemeinsamen Gang durch die Frankfurter Innenstadt. Doch können Sie mit uns einen 20–Minuten-Rundgang ab 8.11. um15:15 Uhr über YouTube-Kanal der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt e.V. (GCJZ) starten. Auf diese Weise schließen sich alle Kooperationspartner der jüdischen Gemeinde an, die sich entschlossen hat, in diesem Jahr keinerlei analoge Veranstaltungen zum Gedenken durchzuführen. In dem von Leon Spanier gedrehten Film werden „Gedenkstätten in Frankfurt“ vorgestellt und erklärt, die außerhalb der Reichweite des normalen Radius liegen, die nicht gleich ins Auge fallen:
* Die Henry und Emma Budge-Stiftung
* Die von-Weinberg-Fenster in der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg
* Gräber jüdischer Menschen, die den Freitod der Deportation vorzogen haben (auf dem neuen jüdischen Friedhof).
* Das Fritz-Bauer-Denkmal vor dem Oberlandesgericht.
* Die Synagoge am Hochbunker an der Friedberger Anlage.

So sehr die Organisatoren auch bedauern, dass die gegenwärtige Gesundheitsfürsorge die Absage nach sich zieht, sehen wir in der Präsentation des Films auch eine Chance, diese Orte in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken.

Deshalb laden wir alle Frankfurter Bürgerinnen und Bürger ein, sich diesen Film direkt
am 8.11. um 15:15 Uhr oder auch später auf YouTube
unter folgendem Link anzusehen:
https://youtu.be/MJdmwN0fY_4

 

Herzlich Willkommen auf der Homepage der GCJZ Frankfurt!

Die Frankfurter Gesellschaft gehört mit München, Stuttgart und Wiesbaden zu den ältesten Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland. Sie entstand im Februar 1949 auf Initiative der amerikanischen Militärregierung in Deutschland und einiger Frankfurter Bürger, Christen wie Juden. Mehr über unsere Geschichte lesen Sie hier.

Seit über 60 Jahren setzen wir uns für ein besseres Verständnis und die Begegnung zwischen Christen und Juden sowie ein tolerantes Miteinander zwischen den Religionen ein. Um dies auch weiter tun zu können, laden wir Sie herzlich zur Unterstützung und Mithilfe ein! Shalom!
 

Aufgaben und Ziele

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat entstanden.

Sie wissen von der historischen Schuld und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der in Deutschland und Europa und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.

Begründet in der biblischen Tradition folgen sie der Überzeugung, dass im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit setzen sich ein für

  • Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung aller Unterschiede
  • Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum
  • Selbstbesinnung in den christlichen Kirchen hinsichtlich der in ihnen theologisch begründeten und geschichtlich verbreiteten Judenverachtung und Judenfeindschaft
  • Bewahrung der noch erhaltenen, vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte
  • Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland
  • Achtung der Eigenständigkeit ethnischer Minderheiten
  • Solidarität mit dem Staat Israel als jüdische Heimstätte.

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind offen für alle, die für diese Ziele eintreten.

Zur Verwirklichung ihrer Ziele beteiligen sie sich an der allgemeinen Erziehungs-, Bildungs- und Jugendarbeit. Sie sind bereit zur Zusammenarbeit mit Gruppen und Parteien, privaten und öffentlichen Einrichtungen, die sich ähnlichen Aufgaben verpflichtet haben.

Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit haben sich im Deutschen KoordienierungsRat zusammengeschlossen, um ihren Aufgaben und Zielen besser gerecht zu werden.